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NZZ ONLINE - Die elektronische Publikation aus dem Verlaghaus Neue Zürcher Zeitung AG, Schweiz bringt laufend aktualisierte Nachrichten, Analysen und Hintergründe zu Politik, Wirtschaft, Kultur und SportArtikel versendenTeurer SpassSaitenblick gel. Die Teamkonkurrenzen Davis- und Fed-Cup kennen eine Parallele. Sie kosten die Verbände viel Geld. Dazu ringt das Frauenturnier um Anerkennung und wird auch als «Schleckstengel-Cup» geringgeschätzt. Swiss Tennis schliesst die letzte Rechnung per 30. September 2007 mit 526 ...Saitenblickgel. Die Teamkonkurrenzen Davis- und Fed-Cup kennen eine Parallele. Sie kosten die Verbände viel Geld. Dazu ringt das Frauenturnier um Anerkennung und wird auch als «Schleckstengel-Cup» geringgeschätzt. Swiss Tennis schliesst die letzte Rechnung per 30. September 2007 mit 526 000 Franken Gewinn ab. Der Saldo erstaunt, da der Verband in den zwei Teamkonkurrenzen im Berichtsjahr sehr viel Geld verloren hat, allein über 260 000 Franken im vermeintlich attraktiven Heimspiel gegen Spanien in Genf. Präsident René Stammbach zog nun die Handbremse, da im Reservefonds aus früheren, lukrativen Cup-Zeiten (23 000 Zuschauer gegen Brasilien in Genf 1992) kein Geld mehr liegt. Wie in Kreuzlingen durchsickerte, wies Stammbach seine Leute an, in die vier nächsten Budgets per annum eine Viertelmillion Rückstellung für die Cups einzubauen. Im Klartext: Swiss Tennis kalkuliert damit, in vier Jahren in diesem Ressort eine Million zu verlieren. Gründe für die Misere sind bekannt. Wenn der Leader Roger Federer nicht zur Verfügung steht, und das ist im Davis-Cup in 80 Prozent aller Termine der Fall, flacht das Interesse ab und verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Einnahmen und fixen Umbaukosten, etwa für die Herrichtung eines Sandcourts in der Halle. Das Angebot an Indoor-Fazilitäten ist schmal, möglicherweise wird die renovierte, dann geschlossene Arena des SC Bern zu einer neuen Option. Stammbach will dies prüfen. So oder so aktuell bleibt die Devise Sparen im Verband, der neu formell keinen Headcoach mehr hat. Der bisherige Amtsinhaber Ivo Werner unterschrieb einen Vertrag, gemäss dem ihm der Schweizer Verband für 160 Tage einen sechsstelligen Betrag zur Betreuung der Junioren-Europameisterin Stefanie Vögele zur Verfügung stellt – als Privattrainer und «Travel-Coach». Das Duo wird in Biel im Leistungszentrum trainieren, wo der Tscheche Werner in der übrigen Zeit als Impulsgeber wirken soll. In welcher Form Werner im Davis- und im Fed-Cup weiter mitwirken wird, wird sich zeigen. Bei den Frauen ist der Holländer Eric van Harpen als Teamchef gesetzt, solang Patty Schnyder fast zum Nulltarif mitmacht. Bei Antritt der neuen Generation denken Funktionäre daran, den Ungar mit Schweizer Pass Zoltan Kuharsky zurückzuholen. Im Aufstiegskampf treffen die Schweizerinnen im April auswärts gegen Österreich auf einen harten Brocken. Dann wird wieder subtile Seelenpflege gefragt sein. In Budapest motivierte Delegationsleiter Erik Keller in kritischer Situation Emmanuelle Gagliardi mit der Einladung für ein Sushi-Essen. Die Spielerin, die sich nach Heirat in Italien jetzt Comtesse nennen darf, gewann und genehmigte sich auf Verbandskosten exakt 27 Sushi-Portionen. Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von ist nicht gestattet. Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter:http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/teurer_spass_1.669116.htmlCopyright © Neue Zürcher Zeitung AGAlle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung oder Wiederveröffentlichung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von NZZ Online ist nicht gestattet. (Server-5646) NZZ ONLINE - Die elektronische Publikation aus dem Verlaghaus Neue Zürcher Zeitung AG, Schweiz bringt laufend aktualisierte Nachrichten, Analysen und Hintergründe zu Politik, Wirtschaft, Kultur und SportArtikel versendenTeurer SpassSaitenblick gel. Die Teamkonkurrenzen Davis- und Fed-Cup kennen eine Parallele. Sie kosten die Verbände viel Geld. Dazu ringt das Frauenturnier um Anerkennung und wird auch als «Schleckstengel-Cup» geringgeschätzt. Swiss Tennis schliesst die letzte Rechnung per 30. September 2007 mit 526 . . . Saitenblickgel. Die Teamkonkurrenzen Davis- und Fed-Cup kennen eine Parallele. Sie kosten die Verbände viel Geld. Dazu ringt das Frauenturnier um Anerkennung und wird auch als «Schleckstengel-Cup» geringgeschätzt. Swiss Tennis schliesst die letzte Rechnung per 30. September 2007 mit 526 000 Franken Gewinn ab. Der Saldo erstaunt, da der Verband in den zwei Teamkonkurrenzen im Berichtsjahr sehr viel Geld verloren hat, allein über 260 000 Franken im vermeintlich attraktiven Heimspiel gegen Spanien in Genf. Präsident René Stammbach zog nun die Handbremse, da im Reservefonds aus früheren, lukrativen Cup-Zeiten (23 000 Zuschauer gegen Brasilien in Genf 1992) kein Geld mehr liegt. Wie in Kreuzlingen durchsickerte, wies Stammbach seine Leute an, in die vier nächsten Budgets per annum eine Viertelmillion Rückstellung für die Cups einzubauen. Im Klartext: Swiss Tennis kalkuliert damit, in vier Jahren in diesem Ressort eine Million zu verlieren. Gründe für die Misere sind bekannt. Wenn der Leader Roger Federer nicht zur Verfügung steht, und das ist im Davis-Cup in 80 Prozent aller Termine der Fall, flacht das Interesse ab und verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Einnahmen und fixen Umbaukosten, etwa für die Herrichtung eines Sandcourts in der Halle. Das Angebot an Indoor-Fazilitäten ist schmal, möglicherweise wird die renovierte, dann geschlossene Arena des SC Bern zu einer neuen Option. Stammbach will dies prüfen. So oder so aktuell bleibt die Devise Sparen im Verband, der neu formell keinen Headcoach mehr hat. Der bisherige Amtsinhaber Ivo Werner unterschrieb einen Vertrag, gemäss dem ihm der Schweizer Verband für 160 Tage einen sechsstelligen Betrag zur Betreuung der Junioren-Europameisterin Stefanie Vögele zur Verfügung stellt – als Privattrainer und «Travel-Coach». Das Duo wird in Biel im Leistungszentrum trainieren, wo der Tscheche Werner in der übrigen Zeit als Impulsgeber wirken soll. In welcher Form Werner im Davis- und im Fed-Cup weiter mitwirken wird, wird sich zeigen. Bei den Frauen ist der Holländer Eric van Harpen als Teamchef gesetzt, solang Patty Schnyder fast zum Nulltarif mitmacht. Bei Antritt der neuen Generation denken Funktionäre daran, den Ungar mit Schweizer Pass Zoltan Kuharsky zurückzuholen. Im Aufstiegskampf treffen die Schweizerinnen im April auswärts gegen Österreich auf einen harten Brocken. Dann wird wieder subtile Seelenpflege gefragt sein. In Budapest motivierte Delegationsleiter Erik Keller in kritischer Situation Emmanuelle Gagliardi mit der Einladung für ein Sushi-Essen. Die Spielerin, die sich nach Heirat in Italien jetzt Comtesse nennen darf, gewann und genehmigte sich auf Verbandskosten exakt 27 Sushi-Portionen. Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von ist nicht gestattet. Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter:http://www. nzz. ch/nachrichten/sport/aktuell/teurer_spass_1. 669116. htmlCopyright © Neue Zürcher Zeitung AGAlle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung oder Wiederveröffentlichung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von NZZ Online ist nicht gestattet. (Server-5646) .

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