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Devisen Rohstoffe Finanzen Investor FAZ Devisenmarkt Forint berbewertet im AufwertungstrendDevisenmarktForint - überbewertet im AufwertungstrendAn Wirtschaftsschulen und Universitäten lernt man, die Finanzmärkte seien effizient. Das ist jedoch in kurzfristiger Perspektive pure Theorie und wird durch die Praxis immer wieder widerlegt.Gegenwärtig lässt sich nicht nur die krasse Fehlbewertung des Yen und anderer asiatischer Währungen insbesondere gegen den Euro als Beispiel anführen, sondern auch die Kursentwicklung des ungarischen Forint. Nach einem ausgeprägten Schwächeanfall, der in der zweiten Hälfte des Jahres 2005 Begann und der von 243,4 Forint je Euro auf bis zu 284,90 Forint im Juni des vergangenen Jahres führte, konnte sich die Währung inzwischen wieder auf 252,77 Forint je Euro erholen. Der kurzfristige Trend deutet eine weitere Aufwertung und damit tiefere Kurse an.Ungarn - die Staatsausgaben sind zu hochOb die auch eintreten werden, dürfte sich noch zeigen müssen. Denn die fundamentale Lage des Landes ist alles andere als erstklassig. Das Land ist stark verschuldet, scheint nicht in der Lage zu sein, seine Ausgaben im notwendigen Maße einzuschränken und verbucht zudem Leistungsbilanzdefizite. Das Budgetdefizit des Landes lag nach neusten Informationen alleine im Januar bei 196,1 Milliarden Forint. Das ist zwar etwas weniger, als befürchtet worden war. Allerdings beträgt es immer noch rund 12,5 Prozent der für das Gesamtjahr geplanten Budgetlücke.Die Gesamtverschuldung des Landes dürfte deutlich höher sein, als die ausgewiesenen 70 Prozent des Sozialproduktes, da viele Verbindlichkeiten darin nicht enthalten sind. Das ist jedoch nicht alles. Denn aufgrund der im internationalen Vergleich hohen Zinsen im Inland - sie liegen im Dreimonatsbereich bei 7,75 Prozent und die Rendite von Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren liegt bei knapp sieben Prozent - hat in den vergangenen Jahren die Auslandsverschuldung deutlich zugenommen von rund 25 Milliarden Euro im Jahr 1995 auf knapp 74 Milliarden Euro Mitte des vergangenen Jahres.Auf diese Weise wird auch hier das Phänomen Carry Trades deutlich, das sich durch Kreditaufnahme in Währungsräumen mit niedrigen Zinsen und die Investition der Mittel in Regionen mit hohen Zinsen oder attraktiven Renditen auszeichnet. Es hat in den vergangenen Jahren ausgeprägte Maße angenommen, obwohl sie zum Teil beachtliche Wechselkursrisiken in Kauf nehmen.Hohe Zinsen und Carry Trades stabilisieren bisher immer wieder die WährungSo mag der Forint kurzfristig vom beachtlichen Zinsvorteil, den dadurch ausgelösten Kapitalströmen und einer kurzristig ebenfalls überraschend starken Wirtschaftsentwicklung des Landes - das Wachstum lag im Dezember auf Jahresbasis bei rund 14 Prozent - profitieren. Die Zentralbank dürfte angesichts einer vergleichsweise hohen Inflationsrate von 6,5 Prozent im Dezember auf Jahresbasis dazun tendieren, relativ restriktiv zu bleiben. Allerdings rechnet die Regierung laufenden Jahr nur mit einem schwachen Wachstum. Auf der anderen Seite ist nicht klar, wie lange der Risikoappetit internationaler Anleger anhalten und damit die Carry-Trade-Bewegung immer ausgeprägter werden lassen wird.Immerhin besteht die Möglichkeit, dass die G7-Staaten gegen diese Entwicklung und die dadurch ausgelösten Fehlbewertungen vorgehen werden, um die langfristig bestehenden und sich immer weiter aufbauenden Korrekturrisiken zu mindern oder wenigstens zu beschränken. Sollten die Zentralbanken in diesem Rahmen dazu übergehen, die Liquiditätsversorgung einzuschränken - bisher wachsen die Geldmengen beinahe weltweit überproportional - dürfte auch der Forint riskanter werden. Immerhin zeigen Gleichgewichtsmodelle eine Überbewertung gegen den Euro von etwa zehn Prozent an.Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.Text: @criBildmaterial: AP, FAZDevisenmarktForint - überbewertet im AufwertungstrendAn Wirtschaftsschulen und Universitäten lernt man, die Finanzmärkte seien effizient. Das ist jedoch in kurzfristiger Perspektive pure Theorie und wird durch die Praxis immer wieder widerlegt. Gegenwärtig lässt sich nicht nur die krasse Fehlbewertung des Yen und anderer asiatischer Währungen insbesondere gegen den Euro als Beispiel anführen, sondern auch die Kursentwicklung des ungarischen Forint. Nach einem ausgeprägten Schwächeanfall, der in der zweiten Hälfte des Jahres 2005 Begann und der von 243,4 Forint je Euro auf bis zu 284,90 Forint im Juni des vergangenen Jahres führte, konnte sich die Währung inzwischen wieder auf 252,77 Forint je Euro erholen. Der kurzfristige Trend deutet eine weitere Aufwertung und damit tiefere Kurse an. Ungarn - die Staatsausgaben sind zu hochOb die auch eintreten werden, dürfte sich noch zeigen müssen. Denn die fundamentale Lage des Landes ist alles andere als erstklassig. Das Land ist stark verschuldet, scheint nicht in der Lage zu sein, seine Ausgaben im notwendigen Maße einzuschränken und verbucht zudem Leistungsbilanzdefizite. Das Budgetdefizit des Landes lag nach neusten Informationen alleine im Januar bei 196,1 Milliarden Forint. Das ist zwar etwas weniger, als befürchtet worden war. Allerdings beträgt es immer noch rund 12,5 Prozent der für das Gesamtjahr geplanten Budgetlücke. Die Gesamtverschuldung des Landes dürfte deutlich höher sein, als die ausgewiesenen 70 Prozent des Sozialproduktes, da viele Verbindlichkeiten darin nicht enthalten sind. Das ist jedoch nicht alles. Denn aufgrund der im internationalen Vergleich hohen Zinsen im Inland - sie liegen im Dreimonatsbereich bei 7,75 Prozent und die Rendite von Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren liegt bei knapp sieben Prozent - hat in den vergangenen Jahren die Auslandsverschuldung deutlich zugenommen von rund 25 Milliarden Euro im Jahr 1995 auf knapp 74 Milliarden Euro Mitte des vergangenen Jahres. Auf diese Weise wird auch hier das Phänomen Carry Trades deutlich, das sich durch Kreditaufnahme in Währungsräumen mit niedrigen Zinsen und die Investition der Mittel in Regionen mit hohen Zinsen oder attraktiven Renditen auszeichnet. Es hat in den vergangenen Jahren ausgeprägte Maße angenommen, obwohl sie zum Teil beachtliche Wechselkursrisiken in Kauf nehmen. Hohe Zinsen und Carry Trades stabilisieren bisher immer wieder die WährungSo mag der Forint kurzfristig vom beachtlichen Zinsvorteil, den dadurch ausgelösten Kapitalströmen und einer kurzristig ebenfalls überraschend starken Wirtschaftsentwicklung des Landes - das Wachstum lag im Dezember auf Jahresbasis bei rund 14 Prozent - profitieren. Die Zentralbank dürfte angesichts einer vergleichsweise hohen Inflationsrate von 6,5 Prozent im Dezember auf Jahresbasis dazun tendieren, relativ restriktiv zu bleiben. Allerdings rechnet die Regierung laufenden Jahr nur mit einem schwachen Wachstum. Auf der anderen Seite ist nicht klar, wie lange der Risikoappetit internationaler Anleger anhalten und damit die Carry-Trade-Bewegung immer ausgeprägter werden lassen wird. Immerhin besteht die Möglichkeit, dass die G7-Staaten gegen diese Entwicklung und die dadurch ausgelösten Fehlbewertungen vorgehen werden, um die langfristig bestehenden und sich immer weiter aufbauenden Korrekturrisiken zu mindern oder wenigstens zu beschränken. Sollten die Zentralbanken in diesem Rahmen dazu übergehen, die Liquiditätsversorgung einzuschränken - bisher wachsen die Geldmengen beinahe weltweit überproportional - dürfte auch der Forint riskanter werden. Immerhin zeigen Gleichgewichtsmodelle eine Überbewertung gegen den Euro von etwa zehn Prozent an. Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F. A. Z. -Redaktion wieder. Text: @criBildmaterial: AP, FAZ.Letzten Artikel zu devise kurs forint EURO FORINT Kurs Wechselkurs aktueller Kurs finanzen (2007-09-15) Für die aufgeführten Inhalte kann keine Gewährleistung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit übernommen werden (Disclaimer). Kursinformationen von Telekurs / vwd. Verzögerung Deutsche Börse: 15 Min., Nasdaq, NYSE: 20 Min. © 1999-2008 SmartHouse Media GmbHFür die aufgeführten Inhalte kann keine Gewährleistung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit übernommen werden (Disclaimer). Kursinformationen von Telekurs / vwd. Verzögerung Deutsche Börse: 15 Min...artikel lesen FTOR B rsenforum Devisen Osteuropa (2007-09-15) DEVISEN OSTEUROPA/Zloty und Forint weiter fest - SKK im Fokus DEVISEN OSTEUROPA/Zloty und Forint weiter fest - SKK im Fokus FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Weiter fest am Markt mit ostmitteleuropäischen Währungen tendieren am Mittwoch der polnische Zloty und der ungarische Forint. Der Zloty zieht besonders zum Dollar weiter an auf etwa 3,61 USD/PLN nach 3,62 USD/PLN im späten Handel am Dienstag. Gegen den Euro kann der Zloty seine jüngsten Gewinne so nahezu verteidigen. Der Zloty sei tendenziell...artikel lesen Sopron Bank Kredite f r Privatkunden (2007-09-15) Wohnungskredite mit MarktzinsenWohnungskredite zu Marktzinsen mit EinkommensnachweisDiesen Kredit können Sie beanspruchen, wenn Sie nicht berechtigt sind, einen staatlich unterstützten Wohnungskredit zu beantragen oder wenn einen höheren Kreditbetrag benötigen. Die Akontozahlung erfolgt monatlich.Max. 60%des Verkehrswertes der gekauften/gebauten ImmobilienMinimum: 1.00.000,- HUFMaximum: folgende Prozentsätze beziehen sich auf den Kaufpreis oder die Baukosten- 70% beim HUF Kredit- 63% beim ...artikel lesen Devisen Rohstoffe Finanzen Investor FAZ Devisenmarkt Forint berbewertet im Aufwertungstrend (2007-09-14) DevisenmarktForint - überbewertet im AufwertungstrendAn Wirtschaftsschulen und Universitäten lernt man, die Finanzmärkte seien effizient. 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Als hartnäckiger Wider...artikel lesen Devisen FX bersicht (2007-09-16) CME Group ist die größte regulierte Devisenbörse und die weltweit zweitgrößte elektronische Börse für den Devisenhandel. Wir bieten 41 Futureskontrakte und 31 Optionskontrakte basierend auf 19 internationalen Währungen an, einschließlich der großen Weltwährungen und Währungen der aufstrebenden Märkte. Das Volumen unseres Devisenhandels hat in den letzten Jahren stark zugenommen und der durchschnittliche nominelle Wert der Handelstransaktionen pro Tag beläuft sich auf mehr als USD ...artikel lesen Devisen Rohstoffe Finanzen Investor FAZ Devisen Kanadischer Dollar arbeitet am Widerstand zum Euro (2007-09-16) DevisenKanadischer Dollar arbeitet am Widerstand zum EuroEine der Währungen, die in den vergangenen drei Jahren eindrucksvoll von der Schwäche des amerikanischen Dollars profitiert hat, ist die des Nachbarlandes Kanada. Waren im Januar des Jahres 2002 noch 1,6151 kanadische Dollar nötig, um einen amerikanischen Dollar erwerben zu können, so waren dazu im November des vergangenen Jahres nur noch 1,1718 kanadische Dollar notwendig.Damit hatte die amerikanische Währung bis zu 27 Prozent an We...artikel lesen Devisen Rohstoffe Finanzen Investor FAZ Devisen Kanadischer Dollar weniger gefragt (2007-09-16) DevisenKanadischer Dollar weniger gefragtIn den vergangenen zwei Jahren gehörte der kanadische Dollar zunächst zu einer der Währungen, die gegen den amerikanischen Dollar deutlich zulegen konnte. Das ließ sich einmal begründen mit der Dollarschwäche generell, zum anderen mit der Tatsache, daß die kanadische Wirtschaft eine Zeit lang vergleichsweise robust aussah und die kanadische Zentralbank schon begonnen hatte, den Leitzins nach oben zu schrauben. Damit wurde die Währung allein schon...artikel lesen TA professional Langfristcharts Langfrist Charts langfristig langfristiger Chart Jahre Devisen Indices Index Rohstoffe Renditen Zinsen Technische Analye Chartanalyse Charttechnik (2007-09-16) Präsentiert von taprofessional.Sie suchen wirklich langfristige Chartsvon Devisen, Indicesund Rohstoffen?Nicht nur 5 (fünf) oder 10 (zehn) Jahre zurück, sondern ultra-langfristig? Also ein Chart, der eine Historievon mehr als 20 (zwanzig), 30 (dreißig), 40 (vierzig) oder gar 50 (fünfzig) Jahren darstellt? Vom DAX, Dow Jones, Dollar, Euro, Yen, Pfund, Schweizer Franken, Gold und Silber, Zinsen und Renditen? Hier werden Sie fündig:Der Herausgeber von TAprofessionalhat sich bereits Mitte der...artikel lesen |
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