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Devisen Wikipedia

Devisenaus Wikipedia, der freien EnzyklopädieDazu zählen unter anderem:Devisen werden häufig dann als Wertspeicher genutzt, wenn weder der Wert des offiziellen Bargeldes noch der Wert von Forderungen, die auf die offizielle Währung lauten, als für zukünftig annähernd konstant betrachtet wird. Dieser Effekt tritt also bei erwarteter hoher Inflationauf.Bargeld einer Währung als Devisen zu verwenden, bringt aber auch Risiken für den Devisenbesitzer: Die Umlaufgeschwindigkeitdes Bargeldes dieser Währung sinkt durch die vornehmliche Nutzung als Wertspeicher überproportional ab. Damit wird die Währung anfälliger für Inflation, da jede Zentralbankeiner Devisenwährung die Geldmenge(beinhaltet hier Bargeld) erhöht, sobald Geld aus der inländischen Geldzirkulation angehalten wird. Wird die Umlaufgeschwindigkeit durch zufällige Schwankungen kurz erhöht (und werden somit die Preise dementsprechend erhöht), dann kann die gewaltige Menge an vorbestehendem Bargeld zusätzlich in den Umlauf strömen. Dies führt zwangsläufig zu einer Inflation; ein solcher Effekt wird beim Japanischen Yenund beim US-Dollarbefürchtet.Frei konvertierbareDevisen können ohne Beschränkungen in andere Währungen umgetauscht werden. Man bezeichnet sie auch als Hartwährungen.Beschränkt konvertierbare Devisen unterliegen Umtauschbeschränkungen. Sie können zum Beispiel nur von bestimmten Personenkreisen oder für bestimmte Zwecke in andere Währungen umgetauscht werden. Der Umtausch kann auch betragsmäßigen Beschränkungen unterworfen sein. Diese Währungen werden auch als Weichwährungenbezeichnet.Weiterhin unterscheidet man zwischen Inländer- und Ausländerkonvertibilität. Eine Währung ist inländerkonvertibel, wenn ein Inländer die Inlandswährung im Inland in fremde Währung tauschen kann. Dagegen ist eine Währung ausländerkonvertibel, wenn ein Ausländer diese im Inland in fremde Währung tauschen kann.Nicht konvertierbare Devisen unterliegen einer Devisenbewirtschaftung. Der Umtausch in andere Währungen ist verboten oder nur mit Einzelgenehmigung möglich (Devisenzwangsbewirtschaftung).Bis zur Einführung des Euroam 1. Januar 1999 wurde für einen Teil der Devisen der Kurs an den Devisenbörsen in Deutschland amtlich festgestellt. Mit Einführung des Euro wurden diese Devisenbörsen abgeschafft.Eine weitere Änderung war der Wechsel in der Methode der Preisdarstellung für Devisen. In Deutschland war bis zum Stichtag die Preisnotiz(1 US$ =xx,yyyy €) die übliche Darstellungsform. Im Devisenhandel wurde ab 1. Januar 1999 der Wert von Devisen in allen Teilnehmerländern in Form der Mengennotizdargestellt (1€ = xx,yyyyy US$). Die Bezugsgröße änderte sich damit. Die Vergleichbarkeit der Kursentwicklungen war damit für die breite Öffentlichkeit etwas ungewohnt.Außerhalb der Börsen hat sich ein Markt mit erheblichen Umsätzen für den Interbankenhandelentwickelt.Devisengeschäfte, bei denen die Währungen zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses (in der Praxis zwei Tage später) getauscht werden, heißen „Devisenkassageschäfte“.Hingegen ist ein „Devisentermingeschäft“ ein Devisengeschäft, bei dem der Tausch von Währungen zu einem bestimmten zukünftigen Termin und zu einem bereits bei Geschäftsabschlussvereinbarten Devisenkurs (Terminkurs) vereinbart wird. Devisentermingeschäfte eignen sich zur Sicherung gegen Wechselkursschwankungen.Zwischen dem Devisenkassa- und dem Devisenterminkurs besteht eine Differenz, die als „Swapsatz“ bezeichnet wird; diese wird in Prozent des Devisenkassakurses ausgedrückt. Liegt der Terminkurs über dem Kassakurs, spricht man von einem „Report“, liegt er darunter, von einem „Deport”. Ausgangspunkt ist das Zinsniveau im In- bzw. Ausland:Zinsniveau Inland > Zinsniveau Ausland = DeportZinsniveau Inland < Zinsniveau Ausland = ReportBei einem Devisen-Futures-Kontrakt verpflichtet sich der Erwerber, zu einem bestimmten Betrag Währungen zu kaufen bzw. zu verkaufen.Kassadevisen stehen dem Käufersofort zur Verfügung (in der Praxis zwei Tage nach dem Kauf). Termindevisen dagegen stehen dem Käufer erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung.Devisenaus Wikipedia, der freien EnzyklopädieDazu zählen unter anderem:Devisen werden häufig dann als Wertspeicher genutzt, wenn weder der Wert des offiziellen Bargeldes noch der Wert von Forderungen, die auf die offizielle Währung lauten, als für zukünftig annähernd konstant betrachtet wird. Dieser Effekt tritt also bei erwarteter hoher Inflationauf. Bargeld einer Währung als Devisen zu verwenden, bringt aber auch Risiken für den Devisenbesitzer: Die Umlaufgeschwindigkeitdes Bargeldes dieser Währung sinkt durch die vornehmliche Nutzung als Wertspeicher überproportional ab. Damit wird die Währung anfälliger für Inflation, da jede Zentralbankeiner Devisenwährung die Geldmenge(beinhaltet hier Bargeld) erhöht, sobald Geld aus der inländischen Geldzirkulation angehalten wird. Wird die Umlaufgeschwindigkeit durch zufällige Schwankungen kurz erhöht (und werden somit die Preise dementsprechend erhöht), dann kann die gewaltige Menge an vorbestehendem Bargeld zusätzlich in den Umlauf strömen. Dies führt zwangsläufig zu einer Inflation; ein solcher Effekt wird beim Japanischen Yenund beim US-Dollarbefürchtet. Frei konvertierbareDevisen können ohne Beschränkungen in andere Währungen umgetauscht werden. Man bezeichnet sie auch als Hartwährungen. Beschränkt konvertierbare Devisen unterliegen Umtauschbeschränkungen. Sie können zum Beispiel nur von bestimmten Personenkreisen oder für bestimmte Zwecke in andere Währungen umgetauscht werden. Der Umtausch kann auch betragsmäßigen Beschränkungen unterworfen sein. Diese Währungen werden auch als Weichwährungenbezeichnet. Weiterhin unterscheidet man zwischen Inländer- und Ausländerkonvertibilität. Eine Währung ist inländerkonvertibel, wenn ein Inländer die Inlandswährung im Inland in fremde Währung tauschen kann. Dagegen ist eine Währung ausländerkonvertibel, wenn ein Ausländer diese im Inland in fremde Währung tauschen kann. Nicht konvertierbare Devisen unterliegen einer Devisenbewirtschaftung. Der Umtausch in andere Währungen ist verboten oder nur mit Einzelgenehmigung möglich (Devisenzwangsbewirtschaftung). Bis zur Einführung des Euroam 1. Januar 1999 wurde für einen Teil der Devisen der Kurs an den Devisenbörsen in Deutschland amtlich festgestellt. Mit Einführung des Euro wurden diese Devisenbörsen abgeschafft. Eine weitere Änderung war der Wechsel in der Methode der Preisdarstellung für Devisen. In Deutschland war bis zum Stichtag die Preisnotiz(1 US$ =xx,yyyy €) die übliche Darstellungsform. Im Devisenhandel wurde ab 1. Januar 1999 der Wert von Devisen in allen Teilnehmerländern in Form der Mengennotizdargestellt (1€ = xx,yyyyy US$). Die Bezugsgröße änderte sich damit. Die Vergleichbarkeit der Kursentwicklungen war damit für die breite Öffentlichkeit etwas ungewohnt. Außerhalb der Börsen hat sich ein Markt mit erheblichen Umsätzen für den Interbankenhandelentwickelt. Devisengeschäfte, bei denen die Währungen zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses (in der Praxis zwei Tage später) getauscht werden, heißen „Devisenkassageschäfte“. Hingegen ist ein „Devisentermingeschäft“ ein Devisengeschäft, bei dem der Tausch von Währungen zu einem bestimmten zukünftigen Termin und zu einem bereits bei Geschäftsabschlussvereinbarten Devisenkurs (Terminkurs) vereinbart wird. Devisentermingeschäfte eignen sich zur Sicherung gegen Wechselkursschwankungen. Zwischen dem Devisenkassa- und dem Devisenterminkurs besteht eine Differenz, die als „Swapsatz“ bezeichnet wird; diese wird in Prozent des Devisenkassakurses ausgedrückt. Liegt der Terminkurs über dem Kassakurs, spricht man von einem „Report“, liegt er darunter, von einem „Deport”. Ausgangspunkt ist das Zinsniveau im In- bzw. Ausland:Zinsniveau Inland > Zinsniveau Ausland = DeportZinsniveau Inland < Zinsniveau Ausland = ReportBei einem Devisen-Futures-Kontrakt verpflichtet sich der Erwerber, zu einem bestimmten Betrag Währungen zu kaufen bzw. zu verkaufen. Kassadevisen stehen dem Käufersofort zur Verfügung (in der Praxis zwei Tage nach dem Kauf). Termindevisen dagegen stehen dem Käufer erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung.

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